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Unsere Eltern
Wer sich auf die Strolche einlässt, der muss als Eltern Zeit mitbringen - Zeit, die dem eigenen Kind zu Gute kommt. Unsere Kinder erleben so, dass Familie und Kindertagesstätte sich ergänzen und gegenseitig bereichern und das ist sicher eine gute Basis für die kindliche Entwicklung. Weil uns die gesunde Entwicklung der Kinder am Herzen liegt, kochen wir selbst: vollwertig, frisch, abwechslungsreich und gesund! Das ist gar nicht so schwer, wie es klingt und die Kinder sind mächtig stolz, wenn sie nach einem guten Essen sagen können: "Das haben wir gekocht!"
Bei den "kleinen Strolchen" packen die Eltern grundsätzlich mit an - mehr als in den meisten anderen Kindergärten. Jahr für Jahr leisten sie gemeinsam rund 2000 Arbeitsstunden - ein wichtiger Beitrag für den Erhalt der "kleinen Strolche".
 Zwei Arbeitsstunden pro Elternteil und Monat sind Pflicht, aber: fast alle Mitglieder leisten freiwillig mehr, denn zu tun gibt es genug und jeder findet etwas, was er gut kann und ihm Spaß bringt: Heimwerker finden im und am Haus ein reiches Betätigungsfeld, der Tag der offenen Tür muss ebenso organisiert werden wie Feste und Feiern, jemand kümmert sich um die Belange des Zivildienstleistenden oder um den Einkauf von Putzmitteln, es gibt jemanden für die Öffentlichkeitsarbeit, die Warteliste muss ebenso verwaltet werden wie die Kochliste, hinzu kommt die Lohnbuchhaltung ...
Mit einem Jahresetat von mehr als 150.000 EUR und insgesamt neun Angestellten sind die "kleinen Strolche" ein kleines Unternehmen, dass so geführt werden muss. Das "Vereins-Management" arbeitet ehrenamtlich: Es gibt einen 1.Vorstand, einen 2. Vorstand, einen Schatzmeister/in und einen Personalvorstand.
Alle wichtigen Dinge werden gemeinsam in Mitgliederversammlungen diskutiert und abgestimmt, deshalb ist die Teilnahme an den Mitgliederversammlungen auch Pflicht! Wir möchten es nicht verleugnen: Ja, es steckt Arbeit dahinter, wenn man ein Strolch sein möchte, aber die lohnt sich für unsere Kinder! Das dies gut zu realisieren ist, zeigt der hohe Anteil unserer Familien, bei denen beide Elternteile berufstätig sind. Es macht durchaus Spaß, mit anderen Eltern und Kindern gemeinsam zu arbeiten und auch zu feiern - und bestimmt neue Freunde zu finden!.

Gerade das soziale Miteinander ist uns - nicht nur bei den Kindern - wichtig. Die Regeln der Gemeinschaft zu respektieren, eine freundliche und wertschätzende Atmosphäre sowie gegenseitiger Respekt gehören deshalb zum Umgang in unserer Kindertagesstätte. So entsteht eine Art "soziales Netz" nach dem Motto: Miteinander - Füreinander!
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