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Strolche ABC
Kindergruppe Im Strolche-Haus werden 30 Kinder im Alter von eins bis zum Schuleintritt in einer alters gemischten, so genannten „Familiengruppe“ betreut. Bezugspersonen Das Betreuungspersonal bei den Kleinen Strolchen nennt sich Bezugspersonen (BP), denn sie haben alle sehr unterschiedliche Ausbildungen. Unter unseren BP sind ausgebildete ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, DiplompädagogInnen, etc. Manche haben sogar mehrere Ausbildungen. Wir freuen uns besonders darüber, dass wir auch männliche Bezugspersonen haben. Das Team der Kleinen Strolche besteht aus 6 BP in Voll- und Teilzeit. Gehen unsere BP in Ihren wohlverdienten Urlaub, beeinflusst das den täglichen Ablauf nicht. Solche Zeiten und auch eventuelle Krankheiten werden vom Team bzw. durch feste Aushilfskräfte aufgefangen. Sollte es dennoch zu einem Engpass kommen, kann dies durch Elterndienste aufgefangen werden. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr Freitag 7.30 Uhr bis 15:30 Uhr Kosten Betreuungskosten Kinder unter 3 Jahren: 200,00 Euro pro Monat Kinder ab 3 Jahren: 185,00 Euro pro Monat Geschwisterkinder zahlen 50%. Das letzte Kindergartenjahr ist betreuungskostenfrei! Im übrigen gelten die gleichen Konditionen wie bei städtischen Einrichtungen Vereinsbeitrag (pro Familie)
1. Mitgliedsjahr, erhöhter Beitrag: 189,00 Euro pro Jahr 6x 25,00 Euro/Monat., 6x 6,50 Euro/Monat. ab dem 2. Mitgliedsjahr: 78,00 Euro pro Jahr Dazu kommen die Kosten für das Mittagessen (siehe „Verpflegung“). Ferienzeiten/Notgruppen
Da es zu bestimmten Zeiten erfahrungsgemäß einen geringeren Bedarf an Betreuung gibt, haben die Strolche über die Schließzeiten hinaus noch Ferienzeiten - die so genannten Notgruppen - eingerichtet. Darunter ist zu verstehen, dass der Kindergartenbetrieb nur mit maximal 15 Kindern aufrechterhalten wird. Die Termine dieser Notgruppen werden in der Mitgliederversammlung festgelegt. Eine Liste zum Eintragen wird rechtzeitig ausgehängt. Jedes Strolche-Kind hat pro Jahr einen Anspruch auf maximal zwei Wochen Betreuung in der Notgruppe. Innerhalb der 4 Notgruppenwochen sind die 2 Ferienwochen frei wählbar. Im letzten Kindergartenjahr haben angehende Schulkinder Anspruch auf eine Woche Notgruppe. Notgruppen 2008 Termine Notgruppen bitte beim Jahresplan "Das Strolchejahr" nachschauen. Schließungszeiten: Bitte beim Jahresplan "Das Strolchejahr" nachschauen. Verpflegung
Essen ist ein ganz wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens – auch im Alltag der "Strolche". Es soll Genuss bereiten, Spaß machen und dabei auch gesund sein. Das Angebot an Lebensmitteln ist so riesig wie nie zuvor – aber nicht alles, was in Supermärkten liegt, trägt zu einer genussreichen und vollwertigen Ernährung bei. Tatsache ist, dass die Weichen für die späteren Ernährungsgewohnheiten in der Kindheit gestellt werden. Wir alle wissen, dass es für uns Erwachsene sehr schwierig ist, unser Ernährungsverhalten langfristig positiv zu verändern. Deshalb ist es uns ganz wichtig, die Ernährung unserer Kinder von vornherein auf eine gesunde Basis zu stellen, denn wir Eltern sind für die Gesundheit unserer Kinder verantwortlich. Frühstück Frühstück gibt es in der Zeit von 8:00 h bis 9:15 h. Es wird morgens von unserem Zivi (der auch den Einkauf der Zutaten übernimmt) vorbereitet. Das Frühstück besteht unter anderem aus frischem Brot, Müsli, Rohkost, Milch oder Tee und den üblichen Brotaufstrichen und –belegen. Zwischen Frühstück und Mittagessen gibt es jeden Tag einen Obst-Snack-Teller. Mittagessen Die Eltern der Strolche kochen abwechselnd selbst mit frischen Zutaten für die Kinder. Fertigprodukte, die in der Regel unliebsame und/oder Allergie auslösende Zutaten wie Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Zucker, zuviel Salz... enthalten, sind für uns tabu. So können wir eine abwechslungsreiche, ausgewogene und kindgerechte Ernährung sicherstellen. Das Essen wird von den Koch-Eltern in der Regel am Abend vorher zu Hause vorbereitet und morgens in unserer Einrichtung abgegeben. Unser Zivi bereitet das Essen dann verzehrfertig zu, kocht zB. die Kartoffeln, Nudeln, richtet den Salat an, etc. Natürlich kann auch am Vormittag selbst gekocht werden, auch ist es möglich, sich Töpfe aus der Strolche-Küche auszuleihen. Neue Strolche-Mitglieder kochen erst ab der dritten Woche und bekommen eine Koch-Familie für Fragen, etc. zur Seite gestellt. Man kann wählen, ob man mit einer anderen Strolche-Familie zusammen kocht, ca. zweimal im Monat, um sich die Arbeit zu teilen, oder ob man alleine 16 Erwachsenenportionen ca. einmal im Monat kocht. Wer wann mit dem Kochen an der Reihe ist, ist einem Kochplan in der Strolche-Küche zu entnehmen. Beim Kochen orientieren wir uns an den Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund. Die Grundregeln des Mittagessens sind eigentlich ganz einfach: Ein Mittagessen ist für Kinder nur dann vollwertig, wenn es täglich Gemüse, hochwertiges Eiweiß und etwas zum Kauen enthält. Die einzelnen Bestandteile sind: Gemüse oder Salat Eiweiß (besonders aus Pflanzen wie Hülsenfrüchte, Getreide, Kartoffeln). Mageres Fleisch oder Fisch ist nur 1 – 2 mal / Woche erforderlich. Etwas zum Kauen wie Vollkornreis, Vollkornnudeln, Getreide und Kartoffeln. Laut der „Bremer Checkliste“, basierend auf den Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund sollen sich Menus nicht innerhalb von 4 – 5Wochen wiederholen. Die Empfehlung für einen Wochenspeiseplan sieht folgendermaßen aus: 1 Fleischgericht 1 Eintopf oder Auflauf 1 Seefischgericht 1 vegetarisches Gericht 1 frei gewähltes Gericht (Z. B. Fleischgericht, Gericht mit Vollkorngetreide) zusätzlich: mindestens 2 x frisches Obst mindestens 2 x Rohkost oder Salat mindestens 2 x Kartoffeln Snack
Nachmittags um 14:30 h gibt es einen weiteren Snack. Dieser wird auch von den Koch-Eltern vorbereitet und von unserem Zivi verzehrfertig angerichtet. Dieser Snack kann bestehen aus: Obst, Rohkost, Käsebrote, etc. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nur eines sollte er sein: gesund und vollwertig. Eingewöhnung
Eingewöhnung heißt für jedes Kind: viele neue Menschen, neue Dinge, neue Eindrücke, einen anderen Rhythmus, andere Lautstärken. Kinder reagieren darauf oft anders als erwartet. Unsere Bezugspersonen wollen jedem neuem Strolche-Kind Zeit geben, sich darauf einzustellen und diese nicht zu unterschätzende Höchstarbeit zu leisten. Das Ziel der Eingewöhnung ist die Ablösung vom eingewöhnenden Elternteil, so dass das Kind alleine im Kindergarten bleiben kann. Jedes Kind wird bei den Kleinen Strolchen von einer Bezugsperson eingewöhnt. Ca. ein bis zwei Wochen vor dem Eingewöhnungstermin wird diese ein Gespräch mit der neuen Strolche-Familie vereinbaren um sich kennen zu lernen und die Eingewöhnung inhaltlich zu besprechen. Während der Eingewöhnung wird das Kind von einem Elternteil (und zwar immer der gleiche) und der zuständigen Bezugsperson begleitet. Am ersten Tag besuchen das Kind und der eingewöhnende Elternteil den Kindergarten für ca. eine Stunde. Langsam wird die Anwesenheit in den folgenden Tagen gesteigert. Kleinere Trennungsphasen sind davon abhängig, wie das Kind sich auf die neue Umgebung einlässt. Meist dauert es zwei bis drei Wochen, bis der neue Strolch von der Bringzeit bis nach dem Mittagessen alleine in der Einrichtung bleiben kann. So lange muss der betreffende Elternteil vormittags zur Verfügung stehen können. In den ersten Wochen nach der engen Eingewöhnungszeit wird das Kind evtl. nur den Vormittag bei den Strolchen verbringen. Darauf sollte man sich einstellen. Weitere Informationen zur Eingewöhnung bei den Kleinen Strolchen sind im Pädagogischen Konzept zu finden. Eltern-Engagement
Die „Kleinen Strolche“ verstehen sich als Solidargemeinschaft mit dem Motto „Engagement miteinander und füreinander“ aus der Haltung heraus, das Beste für unsere Kinder zu erreichen. Daraus ergibt sich ganz selbstverständlich, dass jeder einzelne „Großer Strolch“ nach bestem Können, Talenten und Neigung mit anpackt bei den vielen Dingen in und um unser Strolche-Haus und unseres Vereins. Daran geknüpft wurde per Mitgliederversammlung eine Mindeststundenanzahl, die jede Familie zu leisten hat beschlossen: 48 Stunden pro Jahr pro Familie bzw. 24 Stunden pro Jahr für Alleinerziehende Wichtig ist es uns zu erwähnen, dass diese Mindeststundenanzahl in der Regel von den meisten Eltern überschritten wird (obwohl die Mehrzahl von uns erwerbstätig ist). Nachfolgend eine Aufstellung, wie dieses Eltern-Engagement aussehen kann: Vorbereitung Feste/Veranstaltungen Dienste bei Festen/Veranstaltungen Pressearbeit Putzdienste Einkaufen Homepage Protokoll der Mitgliederversammlung erstellen Umbau- und Renovierarbeiten Garten- bzw. Hofarbeit Vorstandsarbeit Lohnbuchhaltung Reparaturarbeiten Zivi- und Putzfrauenbetreuung Spendenkoordination Betreuung passiver Mitglieder Aufnahmeteam Koch- und Putzplan Hausmeistertätigkeiten Elterndienste Temporäre Arbeitsgruppen lt. Beschluss der Mitgliederversammlung Informationsfluss
Unsere Bezugspersonen führen alle 6-9 Monate Elterngespräche (intensiver Informationsaustausch zwischen Eltern und Bezugsperson) durch, sind aber bei Bedarf jeder Zeit für ein Gespräch bereit und auch die „Tür-und-Angel-Gespräche“ kommen bei uns nicht zu kurz. Zusätzlich finden turnusmäßig Elternabende statt und es werden in unregelmäßigen Abständen kleine Info-Veranstaltungen mit aktuellen Themen, die bei den Kindern, dem Team und Eltern gerade aktuell sind, initiiert. Zum Beispiel: „Trocken werden“ „Zahnpflege“, „Welche Lieder singt mein Kind eigentlich bei den Strolchen“, etc. Es gibt einen monatlichen „Elterninformationsbrief“ der Pädagogischen Leitung und viele Projekte und Aktivitäten werden in Wort und Bild im Strolche-Haus ausgehängt. Jede Familie hat ein Postfach im Strolche-Haus zum direkten Informationsaustausch. Aktuelle und allgemeine Infos kann jeder dem Schaukasten im Hof entnehmen. Der größte Informationsaustausch zwischen den Eltern findet bei den 4mal im Jahr stattfindenden Mitgliederversammlungen statt, auch werden an diesen Terminen gemeinsam die meisten Beschlüsse gefasst. Aus diesem Grund ist die Anwesenheit dort für jede Familie verpflichtend. Erfahrungsgemäß ist es für neue Familien anfangs recht schwer, sich in diesem Wald von Regeln, Listen und Informationen zurechtzufinden. Aus diesem Grund stellen wir den "neuen Strolchen" eine Patenfamilie zur Seite, die sich speziell um Sie kümmern wird und Ihnen auch unaufgefordert Hinweise gibt z.B. auf ausgehängte Listen und deren Hintergrund, erinnert an Putzdienst, Versammlungen oder ähnliches.
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